Bilder und Infos

Gut gemacht: Kröten im neuen Gewässer

Nur wenige Wochen nach der Fertigstellung der Amphibienschutzgewässer in unserem Steinbruchgelände tummeln sich in Ihnen tausende Kreuzkrötenkaulquappen. Ohne die Anlage künstlicher Gewässer wäre die Reproduktion in diesem Jahr vermutlich vollständig ausgefallen. Nach Aufgabe des Steinbruchbetriebs und der Verfüllung des Geländes gibt es nur noch eine als Laichgewässer geeignete Fahrspur, die jedoch bei trockenem Wetter schnell vom Austrocknen bedroht ist. (2.7.2020)

Baggern für die Kröte

Im Rahmen eines ELER-Antrages werden derzeit auf unserem 2019 gekauftem ehemaligem Steinbruchgelände Gewässer insbesondere für Geburtshelferkröte und Kreuzkröte angelegt, nachdem im Februar letzte Rodungsmaßnahmen abgeschlossen wurden, um das Gebiet für Arten des Offenlandes zu optimieren. Beide Amphibienarten werden im Gebiet deutlich von diesen Maßnahmen profitieren. Halbnatürliche Gewässer wie Wagenspuren sind aufgrund der anhaltenden Trockenheit schon lange ausgetrocknet. Bereits im letzten Jahr angelegte Steinhaufen funktionieren als Überwinterungshabitat und Tagesversteck, wie Aufnahmen von Claudia Korst belegen.


Amphibien ziehen um

Amphibieneinsatz im Steinbruch Vygen: Wir haben Laich und Amphibien in Steinbruchgelände gesammelt und dann in den neu angelegten Teichen auf dem Gelände des Arbeitskreises oberhalb des Steinbruches in Gressenich eingesetzt.


Hilfe von der NRW-Stiftung

Die NRW-Stiftung unterstützt den Arbeitskreis Naturschutz.